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Projekthintergrund

 
Der gesetzlich festgeschriebene Auftrag der Gartendenkmalpflege, historische Parks und Gärten zu erhalten, zu pflegen und zu erforschen, erfordert in Zeiten des Klimawandels neue Herangehensweisen. Die Auswirkungen des sich ändernden Klimas betreffen alle Elemente historischer Anlagen, insbesondere aber die klimasensitive Vegetation. Anders als bei forstlichen Ökosystemen, naturschutzrelevanten Flächen oder urbanen Grünräumen müssen für historische Gärten Anpassungsstrategien entwickelt werden, die zu allererst dem Denkmalwert des Ortes gerecht werden. Die Erhaltung dieses Kulturgutes hat oberste Priorität. Das Projekt „Zukunftsweisender Umgang mit der Gehölzvegetation historischer Gärten in Zeiten des Klimawandels“ wurde ins Leben gerufen, um durch einen integrativen Forschungsansatz erstmals umfassende Grundlagen auf diesem Gebiet zu erarbeiten.
 
Das dreijährige Vorhaben (2015–2017) wurde durch die Deutsche Bundestiftung Umwelt (DBU) gefördert. Im Projekt arbeiteten das Fachgebiet Vegetationstechnik und Pflanzenverwendung (Projektleitung) mit den Fachgebieten Klimatologie, Bodenkunde sowie Ökosystemkunde/Pflanzenökologie der Technischen Universität Berlin (TU Berlin) zusammen. Als Kooperationspartner fungierte die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin–Brandenburg (SPSG), in deren Parkanlagen die Untersuchungen durchgeführt wurden. Diese Konstellation ermöglichte eine beispielhafte transdisziplinäre Zusammenarbeit, die sich verschiedener Methoden des Erkenntnisgewinns von Grundlagenforschung und angewandter Forschung bis zu qualitativer und historischer Forschung bedient.
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